Der Sicherheitsrat genehmigt die Verlängerung der von der Schweiz unterstützten Syrienhilfe

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Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat der Ausweitung der grenzüberschreitenden humanitären Hilfe auf Syrien zugestimmt, ein Mandat, das von der Schweiz unterstützt wird.

Dieser Inhalt wurde am 9. Januar 2023 – 19:08 veröffentlicht

swissinfo.ch/mga

Der Schutz der Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten ist eine der Prioritäten der Schweiz und steht kurz davor, dieses Jahr einen historischen ersten Sitz im Sicherheitsrat einzunehmen.

Die Schweiz präsentierte die Resolution als Federhalterin für das syrische humanitäre Dossier mit Brasilien.

Die Mitglieder des Sicherheitsrates stimmten am Montag einstimmig dem Vorschlag zu, die humanitäre Hilfe bis zum 10. Juli zu verlängern.

Die Resolution erlaubt es UN-Organisationen, fast vier Millionen Menschen im Nordwesten Syriens humanitäre Hilfe zu leisten.

Die Schweizer Regierung hat erklärt, dass „grenzüberschreitende humanitäre Hilfe Nahrungsmittel, Hilfe im Zusammenhang mit Notunterkünften, Bildung, Schutz der Zivilbevölkerung, Gesundheit sowie Ausrüstung für die Wasser- und Sanitärversorgung umfasst“.

Die humanitäre Mission in Syrien ist im Sicherheitsrat ein so heikles Thema, dass einige Mitglieder ihr nur für sechs Monate fortlaufend zugestimmt haben.

Die Schweiz leistet seit 2011 humanitäre Hilfe für betroffene Gemeinden in Syrien und seinen Nachbarländern.

Dazu gehören Nothilfe, die Ermöglichung des Zugangs zu lebenswichtigen Diensten, der Schutz der Zivilbevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen sowie die Förderung der Einhaltung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte.

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Siehe auch  Auf zur Ostsee

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