Beim Geothermieprojekt Vinzel in der Schweiz haben die Bohrungen begonnen

Vertreter der Behörden, Firmen und Organisationen, die an der Inbetriebnahme der Ausgrabungen in Wenzel, Schweiz, beteiligt waren (Quelle: Geothermie Schweiz)

EnergeÔ hat mit dem Bohren seines ersten Bohrlochs am geothermischen Standort Vinzel in der Schweiz mit einer Zieltiefe von 2.300 Metern begonnen.

Die Bohrungen für das geplante Geothermieprojekt in Wenzel, Schweiz, durch EnergeÔ haben offiziell am 21. November 2022 begonnen. Es ist geplant, eine Produktionsbohrung in einer Tiefe von 2.300 Metern zu bohren. Dies wird ungefähr 60 Tage dauern, danach werden die Bohrlochtests abgeschlossen sein, die die Entscheidung zum Bohren eines Wiederinjektionsbohrlochs bestimmen werden.

Für den Standort Vinzel wurde bereits ein hohes geothermisches Potenzial identifiziert Eine dreiwöchige seismische Untersuchung in 30 Gemeinden in den Grafschaften Nyon und Morges. EnergeÔ Regisseur Daniel Clement Zuvor hatte er sich optimistisch über Vinzels geothermische Entwicklung geäußertda es eine günstige geologische Umgebung mit nahe gelegenen Strukturen hatte, um die Wasserzirkulation zu verbessern.

Der aktuelle Plan sieht Bohrungen vor, um die Dogger-Formation anzupeilen, eine geologische Schicht aus natürlich gebrochenem Kalkstein, die kein technisches hydraulisches Brechen erfordert. Nach Fertigstellung des ersten Bohrlochs werden Durchfluss- und Temperaturtests durchgeführt, um die Lebensfähigkeit der Ressource zu bestätigen. Anschließend wird entschieden, ob mit dem Bohren der Reinjektionsbohrung fortgefahren werden soll. Dieser Multiplikator soll bis Sommer 2023 fertiggestellt sein.

Prognosen basierend auf aktuellen Daten beziehen sich auf eine Ressource mit Temperaturen im Bereich von 80 bis 85 Grad Celsius und einem Durchfluss von 30 bis 60 Litern pro Sekunde. Mit dieser Ressource können 1.500 bis 3.000 Haushalte mindestens 40 Jahre lang geheizt werden.

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Nach Abschluss der Bohrungen der beiden Brunnen liegt es in der Verantwortung von EnergeÔ, den „geothermischen Kreislauf“ mit Oberflächenleitungen und einem Wärmetauscher zu bauen. Der zweite Kreislauf, der die Wärme vom Multiplikator zu den Verbrauchern bringt, wird von einem Unternehmen namens ThermorésÔ übernommen.

„Wir beginnen endlich mit dem Hauptteil des Projekts, das vor dem Hintergrund einer beispiellosen Energiekrise verwirklicht wird. Natürlich wächst das Interesse an dieser Art von Energie, und wir müssen in der Lage sein, eine wirklich lokale Lösung anzubieten Das aktuelle Problem: In unserer Region wurde das Potenzial der Geothermie im vergangenen Jahr mit den Ergebnissen unseres Erkundungsprojekts wissenschaftlich belegt“, sagte Daniel Clement, Direktor von EnergeÔ SA.

„Die von EnergeÔ in den letzten 10 Jahren erworbenen Erfahrungen und Fähigkeiten sowie das neu geschaffene Know-how geben der Geothermie einen echten Platz und hervorragende Perspektiven im Energiemix der Westschweiz“, fügte Kleiman hinzu.

Neben der Bohrstelle hat EnergeÔ zudem einen öffentlich zugänglichen Ausstellungsstand eingerichtet, der über Geothermie und Funktionsweise der Station Vinzel informiert. Führungen durch das gesamte Gelände werden in Kürze angeboten.

Quelle: Die Temperatur der Erde

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