Hotels und Restaurants klagen über Gewinnausfall durch Covid-Test

Keine Zertifizierung, kein Bier. Keystone/Laurent Gillieron

Seit der Abgabe des Covid-Zertifikats Mitte September verzeichneten Schweizer Hotel- und Restaurantbesitzer laut Branchenumfrage einen Umsatzrückgang von durchschnittlich 27,6%.

Dieser Inhalt wurde am 15.10.2021 – 16:47 Uhr veröffentlicht

Keystone-SDA / DOS

Rund 81,3% der befragten Institutionen melden seit Einführung der obligatorischen Gästezertifizierung einen Geschäftsrückgang, teilte der Hotel- und Restaurantverband Gastrosuisse am Freitag mit.

Die Umfrage wurde bei 2.337 Mitgliedern der Gastrosuisse durchgeführt.

Am stärksten betroffen waren ländliche Restaurants mit einem Umsatzrückgang von 31,5%. Insgesamt gaben nur 3,4 % der Befragten an, dass sie von der Vorlage des Zertifikats profitiert haben.

Drei Viertel aller Befragten gaben zudem an, besorgt über eine Zunahme der Stornierungen von Kunden zu sein, insbesondere bei näher rückender Kälte (derzeit können diejenigen ohne Zertifizierung in den Außenbereichen von Restaurants essen). Unterdessen gaben vier von zehn an, aufgrund von Spannungen rund um die Zertifizierung bereits „kritische Begegnungen“ in ihren Einrichtungen erlebt zu haben.

In einer Medienmitteilung forderte Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer, dass die Behörden neue Gelder bereitstellen, um schwer betroffene Restaurants zu unterstützen.

Der Verband hatte zuvor angekündigt, seinen Mitgliedern beim Referendum zum Covid-Gesetz am 28. Sie würde dies als freie Option belassen.

Siehe auch  Oakmont Capital Services erweitert seine Verkaufs- und Kredit-Teams

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.