Finanzminister glaubt, dass die Schweiz die öffentlichen Ausgaben kürzen muss

Ueli Maurer, der Schweizer Finanzminister, ist besorgt über die Finanzlage der Schweiz nach der jüngsten Beschlussrunde zur drastischen Erhöhung der öffentlichen Ausgaben.

Schweizer Finanzminister Ueli Maurer

Im Juni 2022 hat das Schweizer Parlament deutliche Erhöhungen der Ausgaben für Militär, Gesundheit und Umwelt genehmigt. Maurer sagte, die Situation sei nicht tragbar.

Das Parlament hat im Juni einer Erhöhung der Militärausgaben um 2 Milliarden Franken zugestimmt und diese bis 2030 von 5 auf 7 Milliarden Franken erhöht. Zudem wurden grosse Summen bewilligt, um das Gesundheitswesen angesichts steigender Krankenversicherungen zu stärken Prämien wurden 200 Millionen Franken für Anreize zur Modernisierung von Heizungsanlagen in Gebäuden zur Reduzierung von Emissionen bereitgestellt.

Der Minister betonte die Notwendigkeit, die Schuldenbremse einzuhalten, einen Mechanismus, der eingeführt wird, um das chronische Staatsdefizit zu vermeiden.

Wir haben gerade den Haushalt 2023 abgeschlossen, der die Schuldenbremse respektiert. Er sagte jedoch, dass die Situation nach 2023 nicht gut aussieht. Wir haben ein großes Defizit, das wir noch auffangen müssen.

Der Minister schlägt Haushaltskürzungen vor. Einsparungen werden in nicht gesetzlich geregelten Ausgabenbereichen angestrebt, darunter Bildung, Entwicklungshilfe, Entwicklung, Landwirtschaft und Militär. Auch in diesen Bereichen seien dem Machbaren Grenzen gesetzt. Der einfachste Ansatz wäre, Kürzungen auf der ganzen Linie vorzunehmen.

Maurer glaubt, dass es einen Mentalitätswandel geben muss. Wenn ich mich umschaue, merke ich, dass die Leute denken, dass es viel Geld gibt. Alles, was wir tun müssen, ist, mit den Fingern zu klopfen, und unsere Teller sind voll. Aber diese Ära ist vorbei. Wir müssen den Gürtel enger schnallen“, sagte er im Gespräch mit SFR.

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