Die Schweiz kauft mobile Gasturbinen als Winterreserve

Keystone / Sascha Steinbach

Die Schweizer Regierung hat acht mobile Gasturbinen beschlagnahmt, um die Energiesicherheit des Landes zu verbessern.

Dieser Inhalt wurde am 03.09.2022 – 13:36 Uhr veröffentlicht

Keystone-SDA / ac

Der Kauf ist der erste Vertrag, der im Rahmen der jüngsten Zustimmung des Bundesrates zur Bereitstellung von Ersatzkraftwerken unterzeichnet wird. Wie das Bundesamt für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Freitag mitteilte, ergänzt die Massnahme die Wasserkraftreserven des Landes, die bei Bedarf im Winter gezielt genutzt werden können.

Die acht mobilen Gasturbinen wurden von GE Gas Power gekauft und werden am GE-Standort in Birr im Kanton Aargau in der Nordschweiz installiert. Sie werden mit Gas, aber auch mit Öl oder Wasserstoff betrieben. Es wird diesen Winter bis Ende 2026 in Betrieb sein. Die Gesamtkosten für die gesamte Laufzeit belaufen sich auf 470 Millionen Schweizer Franken (rund 480 Millionen US-Dollar).

Der Aufbau besteht aus acht modularen TM2500-Turbinen mit einer Mindestleistung von jeweils 30 MW, was insgesamt etwa 250 MW ergibt.

Darüber hinaus laufen noch Verhandlungen mit weiteren potenziellen Lieferanten der Ersatzkraftwerke. Diese Reservekraftwerke werden einem Emissionshandelssystem unterliegen. Gleichzeitig werden Abklärungen bezüglich der Firma gegeben, die die Station betreiben wird.

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