Cytiva eröffnet eine Schweizer Produktionsstätte und ein Kompetenzzentrum für Zell- und Gentherapien

Der Standort wird Einweg-Kits für Sepax- und Sefia-Zellverarbeitungssysteme sowie Verbrauchsmaterialien für Xuri-Zellerweiterungssysteme herstellen.

Die Anlage wird die bestehende Kapazität von Cytiva zur Herstellung von Sefia-, Sepax- und Xuri-Produkten mit zwei neuen ISO-7-Reinräumen vervierfachen und sicherstellen, dass die wachsende Nachfrage auch in Zukunft gedeckt wird.

Einrichtung auf Nachhaltigkeit ausgelegt

Das Design der Anlage basiert auf GMP-Prinzipien vom Eingang der Rohstoffe in das Gebäude über den Herstellungsprozess bis hin zum Versand der fertigen Produkte.

Der neue Standort ist nach den Schweizer Minergie-Standards gebaut, einem nachhaltigen Baustandard, der weltweit für seine Wirksamkeit bei der Erreichung eines geringeren Energie- und Ressourcenverbrauchs anerkannt ist.

Bauen nach dieser Norm sieht eine hochwertige, luftdichte Gebäudehülle und einen kontinuierlichen Luftaustausch im Gebäude durch eine energiesparende Lüftungsanlage vor. Das Gebäude wird zu 100 % mit erneuerbarem Strom betrieben und verfügt über Sonnenkollektoren auf dem Dach. Es verfügt außerdem über fünf verschiedene HVAC-Systeme, die die Umgebungsbedingungen in jedem Funktionsbereich optimieren. Cytiva untersucht den Einsatz von „dynamischen“ Steuerungen in Reinräumen, die den Energieverbrauch um bis zu 60 % reduzieren würden.

Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung befindet sich im ersten Stock, die aus mehreren Labors besteht, die für interdisziplinäre technische und zellbiologische Verarbeitungskapazitäten ausgelegt sind. Das Kundenschulungszentrum befindet sich im zweiten Stock und ist ein voll ausgestattetes BSL2-Labor mit einer Fläche von 100 m². Cytiva-Partner können diese Einrichtung auch nutzen, um Wissen und Fähigkeiten in Bezug auf aktuelle und zukünftige Produkte und Prozesse zu entwickeln.

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