Versagen des Obersten Gerichtshofs: Ablehnung der texanischen Aktion gegen das Wahlergebnis der USA

Schlag in den Obersten Gerichtshof
Er wies die Klage in Texas gegen das Wahlergebnis der USA ab

Nach Dutzenden von Insolvenzen in Trumps Lager wollte Texas dem gewählten US-Präsidenten Trump helfen, ins Weiße Haus zurückzukehren, indem er eine Klage beim Obersten Gerichtshof einreichte. Die Richter lehnten den Antrag jedoch ab: Texas hatte keine rechtliche Begründung.

Der Oberste Gerichtshof der USA lehnte eine Klage des Bundesstaates Texas gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen ab. Das Gericht sagte, Texas habe keine rechtliche Rechtfertigung, sich in die Wahlen eines anderen Staates einzumischen. Texas verklagte Wahlergebnisse in vier anderen Staaten und wollte Joe Bidens Sieg über Donald Trump aufheben.

Nach Dutzenden abgelehnter Klagen wurde das Lager Donald Trump vor den Obersten Gerichtshof gebracht. Der Staatsanwalt von Texas, Ken Paxton, musste vier weitere Staaten verklagen. Er forderte die Annullierung der Wahlergebnisse in Pennsylvania, Georgia, Michigan und Wisconsin. Dort hatte sich der demokratische Rivale Joe Biden den Sieg über Trump gesichert. Der Grund, den Paxton anbot, war ein Verstoß gegen die Verfassung in den vier Bundesstaaten – unter anderem, weil die Wähler nicht gleich behandelt wurden und es zu Fehlverhalten kam.

Trump behauptet seit der Wahl, dass massiver Betrug seinen Sieg gestohlen habe. Weder er noch seine Anwälte konnten Beweise vorlegen. Seitdem wurden in mehr als dreißig Fällen Klagen in verschiedenen Staaten abgewiesen. Paxton hat die manchmal bizarre Kontroverse in früheren Gerichtsverfahren verfolgt: Die Wahrscheinlichkeit, dass Biden in den vier Bundesstaaten Wahlen gewinnt, soll eins zu einer Billion betragen.

Noch vor der Wahl sorgte Trump dafür, dass die konservative Anwältin Amy Connie Barrett schnell einen freien Platz am Obersten Gerichtshof besetzte – und signalisierte einen möglichen Streit über das Wahlergebnis. Die Konservativen dominieren nun das Gericht mit einer Mehrheit von sechs bis drei. Bis jetzt hatte es keine Hilfe.

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