Smyths Toys stellt 175 Millionen Euro für Europageschäft bereit

Der irische Spielwarenriese Smyths Toys hat 175 Millionen Euro in sein europäisches Festlandgeschäft gepumpt, um seine Expansion voranzutreiben, nachdem er 2020 zur profitabelsten Einheit in seinem internationalen Netzwerk geworden ist.

Kürzlich vorgelegte Konten der deutschen, österreichischen und schweizerischen Konzerngesellschaft Smyths Toys EU HQ Unlimited Co zeigen, dass sie im Jahr 2020 einen Vorsteuergewinn von 10,97 Millionen Euro erzielt haben, während der Umsatz um 4 Prozent auf 475,35 Millionen Euro gestiegen ist.

Insgesamt erlebte der Familienkonzern mit Hauptsitz in Galway im Pandemie-Hit 2020 sein bisher umsatzstärkstes Jahr mit einem Rekordumsatz von 1,465 Milliarden Euro.

Das Europageschäft trug im Jahr 2020 42 Prozent zum Vorsteuergewinn des Konzerns von 26 Millionen Euro bei.

Smyths betreibt 114 Stores in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, der Großteil davon – 88 – in Deutschland. Die Gruppe betreibt außerdem 113 Geschäfte in Großbritannien sowie 21 Geschäfte in der Republik.

Feuerkraft

Ende 2020 beschäftigte der Spielwarenhändler in seinem Netzwerk fast 6.000 Mitarbeiter, davon 2.288 in seiner europäischen Niederlassung.

Die Kapitalspritze gibt Smyths Toys die finanzielle Schlagkraft, um seine Expansion in Kontinentaleuropa fortzusetzen. Ende 2020 verfügte Smyths Toys EU HQ Unlimited Co nur über 1 Million Euro genehmigtes Kapital, mittlerweile sind es 176 Millionen Euro.

Ende 2020 fehlten dem Unternehmen 7,2 Millionen Euro an Aktionärsgeldern.

Die Unternehmensleiter bestätigten, dass die Smyths Toys-Filialen in Österreich und der Schweiz nach der Wiedereröffnung im Jahr 2021 „stark abschneiden“.

Die Kapitalspritze erfolgt fast vier Jahre, nachdem Smyths Toys 2018 umgezogen hat, um sein Toys R Us-Store-Netzwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu kaufen, um seine europäische Expansion zu erleichtern.

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Das europäische Geschäft verzeichnet seit dem Kauf ein schnelles Wachstum mit einem Umsatz von 475,35 Millionen Euro im Jahr 2020, 40 Prozent mehr als 339,67 Millionen Euro, die das Unternehmen in den ersten 13 Monaten nach dem Kauf von Toys R Us geliefert hat.

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