Marokko: die Seite, die den Übergang zu einer grünen und nachhaltigen Wirtschaft beschleunigen soll

In Marokko läuft jetzt die Partnerschaft für Maßnahmen für eine grüne Wirtschaft (PAGE). Die Aktivitäten des Programms wurden vor kurzem gestartet, mehr als ein Jahr nach dem Beitritt Marokkos. Die Seite zielt darauf ab, Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt der Wirtschaftspolitik und -praxis zu stellen, um die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (SDGs) voranzubringen. Die Partnerschaft unterstützt Länder und Regionen bei der Neugestaltung von Wirtschaftspolitiken und -praktiken im Hinblick auf Nachhaltigkeit.

Oberstes Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum zu fördern, Einkommen und Arbeitsplätze zu schaffen und Armut und Ungleichheit zu verringern. Durch seine Mitgliedschaft bei PAGE will Marokko den Übergang seiner Wirtschaft zu einem nachhaltigeren Wachstum beschleunigen. Das nordafrikanische Königreich ist bereits auf dem richtigen Weg, insbesondere dank seiner Politik zugunsten erneuerbarer Energien, die in den letzten Jahren zur Umsetzung mehrerer erneuerbarer Energieprojekte, insbesondere des Noor Solar Complex, geführt hat.

Fokus auf erneuerbare Energien

Die Entwicklung dieses Megaprojekts, das thermodynamische Solarenergie (CSP) und Photovoltaik-Zellen kombiniert, ist Teil der marokkanischen Energiestrategie, die darauf abzielt, den Anteil erneuerbarer Energien am nationalen Strommix bis 2030 auf über 52 % zu steigern wird seine industrielle Entwicklung sauberer Energie unterstützen. Marokko gehört laut Route 66 auch 2020 zu den Top 5 Schwellenländern in Afrika Bewertung.

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Über Stefan Sikars, Senior Director for Environment and Energy bei der United Nations Industrial Development Organization (UNIDO), Die Seite bietet Marokko integrierte Unterstützung bei der Verwirklichung des neuen Entwicklungsmodells, das die volle Ausschöpfung des Potenzials der grünen Wirtschaft und die Vorwegnahme des künftigen Qualifikationsbedarfs in diesem Sektor fordert. Gleichzeitig macht sich das Königreich Marokko einen Namen, indem es eine Kreislaufwirtschaft durch Abfallverwertung und Wassermanagement fördert.

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Neben Marokko haben auch Südafrika, Senegal, Burkina Faso, Ghana und Mauritius die Seite übernommen, eine Initiative der UNIDO. Viele andere afrikanische Länder warten auf die Bestätigung ihrer Mitgliedschaft. Dazu gehören Algerien, Kap Verde, Komoren, Elfenbeinküste, Ägypten, Madagaskar, Niger, Seychellen, Äthiopien, Kenia, Uganda und Mosambik. Die Partnerschaft wird mit 87 Millionen US-Dollar von der Europäischen Union, Deutschland, Finnland, Norwegen, Südkorea, Schweden, der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten finanziert.

Jean Marie Taculio

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