Die Schweiz bildet zu wenige Ärzte aus, warnt der Ärzteverband

Die Schweiz bildet zu wenige Ärzte aus, warnt der Ärzteverband

Das Problem der Gewinnung neuer Ärzte könne nicht von heute auf morgen gelöst werden, so der Präsident der Schweizer Ärztekammer © Keystone/Valentin Florud

Der Präsident der Schweizer Ärztekammer hat Alarm geschlagen, dass die Schweiz zu wenig Ärzte ausbildet und eine Versorgungslücke droht. Yvonne Gilly fordert daher mehr Studienplätze und moderne Arbeitsbedingungen für junge Ärzte.

Dieser Inhalt wurde am 15. Oktober 2023 um 10:39 Uhr veröffentlicht


Keystone-SDA

„Ihre Forderung ist sehr moderat: 46 Stunden pro Woche“, sagte Gilley in einem Interview. SonntagsBlick.

Um Ärzte im Rentenalter länger im Beruf zu halten, müssten auch die Rahmenbedingungen verbessert werden, sagte sie. „Viele von ihnen sind sehr daran interessiert, bis zu ihrem 71. oder 72. Lebensjahr weiterzuarbeiten, der Arztberuf ist ihre Berufung. Aber wenn sich die Bedingungen weiter verschlechtern, werden sie diesen Schritt nicht wagen.“

+ Ein Viertel der Ärzte in der Schweiz ist über sechzig

Sie sagte, dass Anpassungen in der Ärzteschaft notwendig seien, da sich die Babyboom-Generation dem Rentenalter nähere.

Gilley warnte, dass „sich ein Drama abzeichnet“, da das Problem der Gewinnung neuer Ärzte nicht über Nacht gelöst werden könne. „Wenn wir uns jetzt dazu entschließen, mehr auszubilden, wird es noch einmal zehn Jahre dauern, bis diese Menschen ihren Beruf tatsächlich ausüben können. Unser Ziel sollte es also sein, die Lücke so gering wie möglich zu halten.“

Wie arbeiten wir?

Diese Nachricht wurde sorgfältig verfasst und von einem externen Redaktionsteam überprüft. Bei SWI swissinfo.ch wählen wir die relevantesten Nachrichten für ein internationales Publikum aus und verwenden maschinelle Übersetzungstools wie DeepL, um sie ins Englische zu übersetzen. Durch die Bereitstellung automatisch übersetzter Nachrichten haben wir Zeit, ausführlichere Artikel zu schreiben. Sie finden sie hierExterner Link.

Wenn Sie mehr über unsere Arbeitsweise erfahren möchten, schauen Sie hier vorbeiExterner LinkWenn Sie Kommentare zu dieser Nachricht haben, schreiben Sie bitte an [email protected]Externer Link.

Ende der Einfügung

Externer Inhalt

Gemäß JTI-Standards

Gemäß JTI-Standards

Mehr: SWI swissinfo.ch ist von der Press Fund Initiative akkreditiert

Siehe auch  Ein Geothermieprojekt im schweizerischen Torgau erhält eine kantonale Abstimmung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert