Der Chef der Schweizerischen Zentralbank sagt, die Stärke des Schweizer Frankens sei für Unternehmen schmerzhaft

Der Chef der Schweizerischen Zentralbank sagt, die Stärke des Schweizer Frankens sei für Unternehmen schmerzhaft

Trotz der Schmerzen, mit denen die Unternehmen zu kämpfen haben, dürfte die Schweiz relativ unbeschadet davonkommen, gab der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Thomas Jordaens, am Dienstag bekannt. © Keystone/Anthony Anhang

Laut Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank, habe der starke Franken dazu beigetragen, die Inflation in der Schweiz zu mildern, sei aber auch schmerzhaft für die hiesigen Unternehmen gewesen.

Dieser Inhalt wurde am 24. Januar 2024 um 20:46 Uhr veröffentlicht


Bloomberg

„Die nominale Aufwertung des Frankens hat zu einer geringeren Inflation geführt“, sagte Jordaens am Dienstag bei einer Bankenveranstaltung im südschweizerischen Brig.

„Der reale Anstieg fiel deutlich geringer aus, aber auch der Franken wertete im Jahr 2023 real auf. Das ist schmerzhaft und wird von den Unternehmen gespürt“, sagte er und fügte hinzu, dass die Schweiz dennoch relativ unbeschadet davonkommen dürfte.

„Ökonomen sind zuversichtlich, dass es keine Rezession geben wird, und wir sind auch zuversichtlich, sonst würden wir mit einer Rezession rechnen“, sagte Jordan. „Es gibt also keine Rezession, sondern nur schwaches Wachstum.“

+ Warum ist der Schweizer Franken so stark gestiegen?

Jordans Aussagen erfolgen, nachdem der Franken kürzlich gegenüber dem Euro den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten erreicht hat. Die SNB hat eine gewisse Aufwertung zugelassen, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Es ist jedoch nicht klar, ob die Zentralbank mit der anhaltenden Stärke der Währung immer noch zufrieden ist.

+ Fünf Fragen zu den Inflationswarnungen der Schweizer Preisaufsicht

Die neuesten verfügbaren Daten zeigen, dass die Bank im September intervenierte, um den Franken zu stärken. Es sei unwahrscheinlich, dass die Schweizer Zentralbank ihre Devisenkäufe wieder aufnehme, um den Franken zu drücken, sagten UBS-Ökonomen in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

Jordan wiederholte auch frühere Aussagen, dass die SNB damit rechnet, dass sich die Inflation in der Schweiz in diesem Jahr der 2-Prozent-Obergrenze ihres Zielbands annähert, dieses Niveau jedoch erst 2026 durchbrechen wird. Ökonomen gehen davon aus, dass die SNB im September ihre erste Zinssenkung vornehmen wird.

©2024 Bloomberg L.P

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