COVID-19: Schweiz schickt Hilfsgüter nach Sri Lanka – Sri Lanka

Nach Indien und Nepal unterstützt die Schweiz auch Sri Lanka im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie. Am Montag, 7. Juni 2021, schickte die Humanitäre Hilfe der Schweiz medizinische Hilfsgüter im Wert von 3,5 Millionen Franken nach Colombo, darunter eine halbe Million Antigentests, 50 Beatmungsgeräte, 150 Sauerstoffkonzentratoren und Testmaterialien.

Als Reaktion auf die ernste Situation der öffentlichen Gesundheit in Sri Lanka und Hilferufe der srilankischen Behörden hat die Humanitäre Hilfe Schweiz umgehend einen Krisenstab eingerichtet, um schnellstmöglich Hilfsgüter für Sri Lankas Bemühungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie bereitzustellen . Basierend auf den Vorgaben der srilankischen Behörden wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport sowie dem Bundesministerium des Innern eine Liste der von der Schweiz erbrachten Lieferungen erstellt.

Heute ist ein Flugzeug von Zürich mit 16 Tonnen Nachschub an Bord abgeflogen. Neben den 50 Beatmungsgeräten der Bundeswehrapotheke umfassten die Lieferungen 150 Sauerstoffkonzentratoren und andere medizinische Geräte (z. B. Sauerstoffmessgeräte). Auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat der Sendung eine halbe Million Antigentests beigefügt. Vor der Zusammenstellung der Vorräte wurde klargestellt, dass die Einwohner der Schweiz nicht benötigt werden.

Die Sendung wird in Colombo von Vertretern des srilankischen Gesundheitsministeriums entgegengenommen und dann an die verschiedenen Standorte verteilt. Die Schweizer Botschaft in Sri Lanka steht in engem Kontakt mit den lokalen Behörden, um sicherzustellen, dass die Lieferungen gerecht und nach humanitären Grundsätzen verteilt werden.

Im vergangenen Jahr hat die Schweiz auch 1 Million Schweizer Franken zu den Bemühungen Sri Lankas zur Bekämpfung von COVID-19 beigetragen. Im Oktober 2020 finanzierte es eine PCR-Testmaschine am Flughafen Colombo und stellte 39.000 Testkits zur Verfügung – mit dem Ziel, srilankischen Wanderarbeitern, die aufgrund von COVID-19 ihren Arbeitsplatz im Ausland verloren haben, bei der Rückkehr nach Hause zu helfen. Die Schweizer Botschaft hat auch 100’000 Schweizer Franken an lokale Partner gespendet, die den bedürftigsten Menschen, insbesondere Familien mit niedrigem Einkommen, COVID-19-Nothilfe geleistet haben.

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Die heutige Sendung nach Sri Lanka ist die dritte humanitäre Hilfsmission der Schweiz innerhalb eines Monats nach Südasien. Die Humanitäre Hilfe der Schweiz, Teil des Auswärtigen Amtes, hat in den letzten Wochen 13 Tonnen Hilfsgüter nach Indien und 30 Tonnen nach Nepal geschickt. Seit dem Ausbruch von COVID-19 beobachtet die Humanitäre Hilfe des Bundes ständig die Entwicklungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit weltweit und ist bereit, auf Anfrage so viel wie möglich zu unterstützen.

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