Roboter bauen schwebende Holzgärten in der Schweiz

Wenn Sie eine komplexe Holzkonstruktion von Hand bauen, ist es sehr schwierig, schwere Holzbauteile anzuheben und genau auszurichten, dann behalten ausgerichtet, weil sie zusammengeklebt wurden. Deshalb übernimmt ein Schweizer Team so viele Arbeitslasten mit Bots.

Die äußere Struktur wird Semiramis genannt, nach der Königin, von der angenommen wird, dass sie die alten Hängenden Gärten von Babylon in Auftrag gegeben hat. Geplant ist eine Höhe von 22,5 Metern (73,8 Fuß) und fünf mit Pflanzen gefüllte Holzschalen, die von acht Stahlsäulen getragen werden. Sie findet in einem Technologiepark in der Schweizer Stadt Zug statt.

Semiramis wurde von den Zürcher Landschaftsarchitekten Müller Illien und dem Schweizer Holzbauunternehmen Timbatec entworfen. Ihre vielseitigen Kapseln werden im automatisierten Fertigungslabor der ETH in Zürich hergestellt. Dort arbeiten vier Roboterarme im Einklang, um vorgeschnittene Sperrholzplatten aufzunehmen und anzuheben, sie in der gewünschten Konfiguration nebeneinander zu platzieren und sie dann festzuklemmen, während menschliche Arbeiter ein geformtes Harz aufbringen, um sie zusammenzubinden.

Das ist eine große Aufgabe, denn jeder Pod besteht aus 51 bis 88 solcher Panels. Der spezielle Regelalgorithmus sorgt dafür, dass die Arme beim Zusammensetzen der Kapseln nicht miteinander kollidieren.

Semiramis müssen bis zum nächsten Frühjahr abgeschlossen sein

Pascal Bach / Gramazio Kohler Research, ETH Zürich

Im Designprozess wurde auch kundenspezifische Software verwendet, die automatisch die gesamte Geometrie jedes Pods anpasst, wenn ein einzelner Punkt auf einem Computermodell dieses Pods verschoben wird. Das Programm zeigte auch, wie sich verschiedene Designoptionen auf Faktoren wie Bewässerung, Herstellungsprozess und die Tragfähigkeit der Kapsel auswirken.

Die Pläne sehen vor, dass Semiramis bis zum nächsten Frühjahr fertig gestellt und vollständig bepflanzt sein soll. Der Robotermontageprozess ist im Video unten zu sehen.

«Semiramis ist ein Leuchtturmprojekt für die Architekturforschung, das Menschen innerhalb und ausserhalb der ETH zusammenbringt und heute zentrale Forschungsthemen wie interaktives Architekturdesign und digitale Fabrikation vorantreibt», sagt Professor Matthias Köhler von der ETH Zürich.

Roboter bauen neue hängende Gärten

Ressourcen: ETH ZürichUnd Tempatek

Siehe auch  «Meinungsfreiheit steht auch in der Schweiz unter Druck»

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