Grosse Schweizer Fussballklubs zahlen Covid-Hilfsgelder aus

Die Namen der Vereine wurden nicht bekannt gegeben, aber das öffentlich-rechtliche Schweizer Radio SRF teilte im Juli mit, dass neun Vereine aus der Super League und der Challenge League – den beiden höchsten Schweizer Fußballligen – teilnehmen würden. Keystone / Urs Feller

Mehrere professionelle Fussballklubs in der Schweiz, die während der Pandemie zusätzliches Geld für Covid-bedingte Verluste erhalten haben, müssen 4 Millionen Franken an die Bundesbehörden zurückzahlen.

Dieser Inhalt wurde am 30. Sep. 2022 – 11:47 publiziert

RTS / jdm

Das Bundesamt für Sport teilte diesen Sommer mit, dass Grossklubs während der Pandemie rund 10 Millionen Franken an Staatshilfen erhalten haben – 6 Millionen Franken für 2020 und rund 4 Millionen Franken für 2021.

In der Krise subventionierte der Bund den Schweizer Sport mit 500 Millionen Franken, «um die Strukturen des Schweizer Sports nicht zu schwächen».

Am Donnerstag bestätigte das Sportamt, dass es von den Fussballklubs 4 Millionen Franken für 2021 verlangt.

„Aufgrund der extremen Komplexität der Situation wurde entschieden, eine umfassende Analyse des Stabilitätspakets für 2020 durchzuführen und auf die Erstattungsforderung zu verzichten.“ Für 2021 stellt sich die Situation hingegen anders dar AussageExterner Link.

„Für 2021 gibt es keinen Handlungsspielraum, weil die Mechanismen und Probleme des Vorjahres bekannt waren.“

Die Namen der Vereine wurden nicht bekannt gegeben, aber das öffentlich-rechtliche Schweizer Radio SRF teilte im Juli mit, dass neun Vereine aus der Super League und der Challenge League – den beiden höchsten Schweizer Fußballligen – teilnehmen würden. Dem Bericht zufolge erhielten die Klubs Geld aus zwei staatlichen Hilfsprogrammen für die gleichen Verluste bei den Amateur-, Junioren- und Frauenmannschaften.

Es gibt keine Hinweise auf ein Fehlverhalten. Laut SRF sind die 10 Millionen Franken ein Viertel aller staatlichen Hilfen an Profifussballklubs.

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: SWI swissinfo.ch Zertifiziert vom Trust in the Press

Siehe auch  Am letzten Montag geht es mit Federer, Djokovic und Kerber weiter | Büffelsport

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.