Durch Bildung für eine nachhaltige Entwicklung: Die Schweiz unterstützt erneut die Globale Partnerschaft für Bildung – Die Welt

Die Global Partnership for Education (GPE) ist ein wichtiger multilateraler Partner der Schweiz zur Umsetzung der Ziele der internationalen Bildungszusammenarbeit. Deshalb hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 11. Juni 2021 beschlossen, die Globale Energiepartnerschaft weiter zu unterstützen und der Organisation für die Zeit von 2021 bis 2525 52 Millionen Franken zur Verfügung zu stellen.

Bildung trägt zur Verringerung von Armut und Ungleichheit bei, stimuliert das Wirtschaftswachstum und ist für eine nachhaltige Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Als globaler Flaggschifffonds stärkt die Global Partnership for Education seit ihrer Gründung im Jahr 2002 die Bildungssysteme in einkommensschwachen Ländern. Damit spielt die Global Partnership for Education eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Sustainable Development Goal 4 der Agenda 2030: Bildung und die Förderung langfristiger Lernmöglichkeiten für alle. Aus diesem Grund hat der Bundesrat beschlossen, für den Zeitraum 2021-2025 einen Beitrag von 52 Millionen Franken an die GPE zu leisten.

Trotz der erheblichen Fortschritte, die wir in den letzten Jahrzehnten gesehen haben, wird nach Angaben der Vereinten Nationen immer noch 258 Millionen Kindern und Jugendlichen eine Bildung vorenthalten. Besonders betroffen sind Mädchen und Kinder in Konfliktgebieten oder auf der Flucht. Aber auch die Qualität der Bildung stellt eine Herausforderung dar, denn viele Kinder können kaum noch lesen und schreiben, wenn sie die Grundschule verlassen. COVID-19 hat die ohnehin prekäre Bildungslage in Ländern mit niedrigem Einkommen verschärft.

Ein wichtiger Partner für die aussenpolitischen Ziele der Schweiz

Die Schweiz unterstützt GPE seit 2009 finanziell und ist Mitglied des Verwaltungsrats. Auch dank der Beiträge der Schweiz hat die Globale Partnerschaft für Bildung seit 2002 eine Reihe von weitreichenden Erfolgen vollbracht. So werden beispielsweise zusätzlich 160 Millionen Kinder eingeschult und der Anteil der Kinder, die die Pflichtschule absolvieren, ist stetig gestiegen . Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie stellte GPE 500 Millionen US-Dollar bereit und hielt die Klassenzimmer für 335 Millionen Schüler offen.

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Die strategischen Ziele der GPE stimmen mit denen der Aussenpolitischen Strategie der Schweiz 2020-23 und der Strategie der Internationalen Zusammenarbeit 2021-2024 überein.

Weltbildungsgipfel

Der vom Bundesrat bewilligte Beitrag von 52 Millionen Franken wird am Weltbildungsgipfel in London Ende Juli offiziell bekannt gegeben. Die Schweiz nimmt am Gipfel teil. Ziel des Gipfels ist es, 5 Milliarden US-Dollar für die Globale Partnerschaft für Bildung zu sammeln, um die Auswirkungen der aktuellen Bildungskrise in Entwicklungsländern bis 2025 abzumildern.

Mehr Informationen:

Globale Partnerschaft für Bildung
Jeder hat das Recht auf Grundbildung
Außenpolitische Strategie 2020-23
Internationale Kooperationsstrategie 2021-2024

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