Die SNB behält die Zinssätze unerwartet bei – 21. September 2023, 04:43 Uhr EDT

Die SNB behält die Zinssätze unerwartet bei – 21. September 2023, 04:43 Uhr EDT

Geschrieben von Andreas Pleiku und Ed Frankel

Die Schweizer Zentralbank beließ am Donnerstag unerwartet ihren Leitzins bei 1,75 %, signalisierte jedoch, dass eine weitere Straffung noch möglich sei, um die Inflation auf das Zielniveau zu bringen.

Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 25 Basispunkte gerechnet, doch die Schweizerische Nationalbank sagte, dass die Straffung der Geldpolitik in den letzten Quartalen dem Inflationsdruck entgegenwirkte.

Allerdings sagte die Bank, dass sie die Inflation weiterhin genau beobachten werde, auch wenn sie in den letzten Monaten auf 1,6 % im August gesunken sei.

„Aus heutiger Sicht kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine weitere Straffung der Geldpolitik erforderlich sein könnte, um mittelfristig die Preisstabilität zu gewährleisten“, sagte die SNB.

Die Entscheidungen der Zentralbank dominierten in der vergangenen Woche die Märkte. Ebenfalls am Donnerstag erhöhte die norwegische Norges Bank die Zinssätze um 25 Basispunkte, im Vorfeld der Entscheidungen der Bank of England, der Türkei und Südafrikas. Am Mittwoch blieb die US-Notenbank stabil, während die Europäische Zentralbank letzte Woche die Zinsen um einen weiteren Viertelpunkt anhob.

In ihrer jüngsten makroökonomischen Prognose sagte die Schweizer Zentralbank, dass sie im Jahr 2023 eine jährliche Inflationsrate von durchschnittlich 2,2 % erwartet, was unter den zuvor prognostizierten 2,6 % liegt, was hauptsächlich auf die Konjunkturabschwächung und den etwas geringeren Inflationsdruck aus dem Ausland zurückzuführen ist. Anschließend wird erwartet, dass sich die Inflation im Jahr 2024 bei 2,2 % stabilisiert, bevor sie im Jahr 2025 auf 1,9 % sinkt und damit ihr Ziel von weniger als 2 % erreicht.

Auch im Jahr 2023 rechnet die SNB weiterhin mit einem BIP-Wachstum von rund 1 %.

Siehe auch  Glücksspiel - Warum die Schweizer Sportwetten bevorzugen

Schreiben Sie an Andreas Plecko unter [email protected] und Ed Frankl unter [email protected]

(Ende) Dow Jones News Agency

23-21-09 0442ET

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