Die Schweiz verhängt neue Sanktionen gegen die Junta in Myanmar – Expat Guide to Switzerland

Die Schweiz folgte dem Beispiel der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und Großbritanniens und bestrafte elf Personen, die für den Putsch in Myanmar verantwortlich waren.

Diese Entscheidung kommt zwei Monate nach dem Sturz der Regierung durch den Militärrat. Seitdem sind Gegner des Putsches einem tödlichen Vorgehen ausgesetzt.

Ein Sprecher des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) teilte der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-ATS am Donnerstag mit, dass die Schweizer Regierung die von der Europäischen Union in der vergangenen Woche genehmigten Sanktionen unterstützt.

Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Min Aung, neun hochrangige Armeeoffiziere und der Leiter der Wahlkommission wurden ins Visier genommen und dürfen nicht mehr in die Schweiz reisen. Alle Vermögenswerte wurden eingefroren.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden am Samstag mindestens 107 Menschen, darunter sieben Kinder, bei der Niederschlagung von Protesten in ganz Myanmar getötet. Seit dem Putsch vom 1. Februar wurden laut der Vereinigung zur Unterstützung politischer Gefangener (AAPP) mehr als 500 Zivilisten getötet.

in einem Interview mit SWI swissinfo.chChristine Schraner Burgner, die UN-Sonderbeauftragte für Myanmar, hat gewarnt, dass Myanmar ohne eine Lösung einem Bürgerkrieg und einer humanitären Krise gegenübersteht.

Keystone-SDA / ts

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