Die Schweiz legt nach den Bankenturbulenzen bei Credit Suisse im vergangenen Jahr neue Regeln für „Too Big to Fail“-Institute fest

Die Schweiz legt nach den Bankenturbulenzen bei Credit Suisse im vergangenen Jahr neue Regeln für „Too Big to Fail“-Institute fest

Die Schweizer Regierung hat Schritte zur Verschärfung ihrer „Too big to fail“-Regeln angekündigt, um potenziell katastrophale Folgen der Turbulenzen im Bankensektor zu verhindern.

GENF – Die Schweizer Regierung hat am Mittwoch Schritte zur Verschärfung ihrer „Too big to fail“-Regeln angekündigt, um potenziell katastrophale Auswirkungen der Turbulenzen im Bankensektor nach den Problemen der Credit Suisse im letzten Jahr vor der Übernahme durch den Rivalen UBS zu vermeiden.

Finanzministerin Karin Keller-Sutter erklärte gegenüber Reportern, dass die Maßnahmen darauf abzielen, die Steuerzahler – die kurzzeitig unter Druck standen, um einen großen Zusammenbruch des Bankensektors zu verhindern – und die Schweizer Wirtschaft im Allgemeinen zu schützen.

Sie sagte, die Schritte würden auch „zielgerichtete und wirksame“ Vorschläge umfassen, die dazu beitragen würden, die Liquidität bei Finanzinstituten zu erhöhen und die übermäßigen Boni einiger Banker einzudämmen.

Diese Ankündigung erfolgte im Anschluss an eine mehrmonatige Überprüfung durch die Schweizer Behörden, die laut einer Regierungserklärung „Lücken“ in der aktuellen Verordnung aufgedeckt habe, die ein Paket von 22 Maßnahmen umfasst.

„Die Umsetzung des Pakets dürfte die Wahrscheinlichkeit deutlich verringern, dass eine weitere systemrelevante Bank in der Schweiz in eine schwere Krise gerät und Notmaßnahmen des Staates notwendig werden“, sagte sie.

Zu den möglichen Maßnahmen könnte eine von Kritikern seit langem angestrebte Maßnahme gehören, die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA zu stärken, damit sie bei Verstößen Geldstrafen verhängen kann.

Die Agentur spielte zusammen mit Regierungsbeamten und Bankmanagern eine Schlüsselrolle beim Abschluss eines riesigen Fusionsvertrags im Wert von 3 Milliarden Schweizer Franken (3,48 Milliarden US-Dollar), nachdem Kunden der Credit Suisse ihr Geld nach jahrelangen Skandalen schnell abgehoben hatten.

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Im vergangenen Jahr befürchteten die Schweizer Behörden, dass der Zusammenbruch eines großen Kreditinstituts wie der Credit Suisse nach dem Zusammenbruch zweier amerikanischer Banken zu weiteren Turbulenzen auf den globalen Finanzmärkten führen würde. Die Unruhen haben dem Ruf der Schweiz als bedeutender Finanzplatz geschadet.

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