Die Omicron-Variante macht den Großteil der Covid-19-Infektionen in der Schweiz aus

Dieser Inhalt wurde am 29.12.2021 – 09:52 Uhr veröffentlicht

Keystone-SDA / ac

Die Omicron-Variante macht mittlerweile mehr als 50 % der neuen Covid-19-Fälle aus Keystone / Laurent Gilliron

Die Omicron-Variante macht mit 55% der Fälle den Großteil der Covid-19-Infektionen in der Schweiz aus.

Am Dienstag teilten Gesundheitsbehörden mit, dass der an Italien grenzende Kanton Tessin besonders betroffen sei, die Alternative jedoch schnell auf andere Kantone übergriff.

Omicron verbreitet sich schneller als die Delta-Variante, wobei sich die Fälle alle drei bis fünf Tage verdoppeln. Wegen der schweren Infektion soll das neue Format fast alle Fälle berücksichtigen, sagten Gesundheitsbeamte auf einer Pressekonferenz.

Der Infektionsverlauf scheine milder zu sein, fügten sie hinzu, aber dies könnte an einer gewissen Immunisierung durch die Impfung liegen.

“In Bezug auf die Virulenz scheint die Omicron-Variante weniger potent zu sein als Delta, aber stärker als Alpha, die erste Variante von Covid-19, mit der sich die Schweiz auseinandersetzen musste”, sagte Tanya Stadler, Leiterin der wissenschaftlichen Task Force der Schweizer Regierung. Tanja Stadler.

Die Ansteckung in der Schweiz ist mit rund 13’000 Neuerkrankungen pro Tag weiterhin auf hohem oder sehr hohem Niveau. Die Inzidenz ist eine der höchsten in Europa.

Die Altersgruppe der 20-29 Jahre ist am stärksten betroffen. Derzeit befinden sich 336 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, die 40% der verfügbaren Betten belegen.

viele unbekannte

Die Behörden sagten, einige Krankenhäuser seien an ihre Grenzen gestoßen, die Gesamtarbeitsbelastung in den Krankenhäusern sei jedoch weiterhin unter Kontrolle. Einige Kantone tun sich jedoch aufgrund der schieren Zahl schwer, alle Kontakte ausfindig zu machen.

Die ersten Auswirkungen von Familienfeiern in der Ferienzeit werden sich laut Stadler erst Anfang 2022 zeigen. Gesundheitsexperten erwarten in den ersten Januarwochen einen rasanten Anstieg der Infektionen auf 20.000 Menschen pro Tag.

Stadler sagte, die Impfung schütze nicht vollständig vor einer Infektion und forderte die Bewohner auch auf, Hygienemaßnahmen einzuhalten. In der Schweiz gibt es derzeit etwa 40 Fälle von Personen mit Omicron, die eine Auffrischungsdosis erhalten haben und ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Nach den aktuellen Regelungen brauchen genesene und zweimal geimpfte Personen keine Quarantäne, wenn sie Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. Experten untersuchen Maßnahmen wie die Verlängerung der Quarantäne für potenzielle Überträger und Quarantäneregeln für Geimpfte, um die Epidemie einzudämmen.

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