Die Energiekrise belastet die Schweizer Wirtschaft

Die Energiekrise belastet die Schweizer Wirtschaft

Ein weiterer Faktor für die Abschwächung ist der Außenhandel, der sich Prognosen zufolge im nächsten Jahr deutlich abschwächen wird. © Keystone/Gaetan Bally

Das Wirtschaftsinstitut KOF schloss sich anderen Prognoseagenturen an und senkte seine Prognosen für die Schweizer Wirtschaft. Experten gehen derzeit jedoch nicht von einer Rezession aus.

Dieser Inhalt wurde am 5. Oktober 2022 veröffentlicht
Protokoll

Keystone-SDA/SWI-del

Das Schweizerische Institut für Konjunkturforschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich erwartet nun für das laufende Jahr ein BIP-Wachstum von 2,3 % und für 2023 von 0,7 %. In seiner letzten Prognose vom Juni hatte das Institut noch ein Wachstum von 2,8 % prognostiziert für 2022 und 1,3 %, % für das Jahr 2023.

Die KOF ist mit dieser Abwärtsrevision gut aufgestellt: Mehrere Institute haben kürzlich ihre BIP-Prognosen gesenkt.

Begründet wurde die Revision vor allem mit der Inflation, die die Kaufkraftentwicklung bremst und manche Geschäftsmodelle unrentabel macht. Für das laufende Jahr wird eine Inflation von 3,0 % (bisher: 2,6 %) und für 2023 von 2,2 % (1,5 %) erwartet.

Eine weitere Erklärung für die Verlangsamung ist der Außenhandel, der sich Prognosen zufolge im nächsten Jahr deutlich abschwächen wird.

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