Der World Wide Fund for Nature warnt davor, dass die Igelzahlen in der Schweiz rapide zurückgehen

Der World Wide Fund for Nature warnt davor, dass die Igelzahlen in der Schweiz rapide zurückgehen

In Zürich zählte der World Wide Fund for Nature nur 900 Igel. Keystone / Carlo Rigozzi

Der World Wildlife Fund (WWF) schlägt Alarm, dass der Igel und zwei weitere Arten in der Schweiz vom Aussterben bedroht sind.

Dieser Inhalt wurde am 13. Okt. 2022 – 00:06 publiziert

Keystone-SDA/jdp

Laut Living Planet des WWF ist die Population von Igeln, braunen Kaninchen und Auerhuhn in den letzten Jahrzehnten um 30-40 % zurückgegangen. BerichtExterner Link zum Stand des Biodiversitätsverlusts weltweit.

Der Bericht besagt, dass der Planet in den letzten 50 Jahren 69 % seiner Tierwelt verloren hat. In der Schweiz geht es vor allem um Igel, deren Bestand in den letzten 25 Jahren «stark abgenommen» hat. In der Stadt Zürich beispielsweise zählte der WWF nur noch 900 Igel, ein Minus von 40 %.

Die Dichte der Feldkaninchen (oder Feldhasen) in der Schweiz ging zwischen 1990 und 2019 ebenfalls von 4,5 pro 100 Hektar auf 2,5 pro 100 Hektar zurück. Wie bei den ausgewachsenen Kaninchen ist ihre Population in der Schweiz zwischen 1990 und 2017 um 35 % zurückgegangen.

Dieser Trend könne umgedreht werden, wenn die Schweiz den Massnahmen folgt, die zum Schutz anderer Arten eingesetzt wurden, sagt der CEO des WWF Schweiz. Die Schweiz hat beispielsweise dazu beigetragen, die Zahl der Bartgeier von drei im Jahr 1991 auf heute 250 zu erhöhen. Die Zahl der Biber hat sich seit 2008 auf etwa 3.500 verdoppelt.

„Mit mehr Schutzgebieten, einer veränderten Landbewirtschaftung und einem nachhaltigeren Konsum können wir den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen“, sagte Vellacott in einer Pressemitteilung.

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