COP27: Spanien und die Schweiz kündigen 10 Millionen Euro für den Entwicklungsfonds der Afrikanischen Entwicklungsbank an

Die Schweizerische Eidgenossenschaft und Spanien kündigten zusätzliche finanzielle Unterstützung von 10 Millionen Euro für afrikanische Länder und Städte an, die von den negativen Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.

In einer Erklärung der Afrikanischen Entwicklungsbank wurde die Ankündigung auf der 27. Klimakonferenz der Vereinten Nationen gemacht. Sie ist auch als Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (COP27) bekannt.

Auch die Schweizerische Eidgenossenschaft wurde über das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in Partnerschaft mit der African Development Bank Group bekannt gegeben.

Die Schweiz und Spanien haben zugesagt, jeweils rund fünf Millionen Euro an den Urban and Municipal Development Fund der African Development Bank Group (UMDF) zu spenden.

Der UMDF ist ein Treuhandfonds, der gefährdeten afrikanischen Ländern helfen wird, eine grüne, gerechte und klimaresistente Urbanisierung zu fördern.

Es wurde 2019 auch von der Afrikanischen Entwicklungsbank gegründet, um mit afrikanischen Kommunen, lokalen und nationalen Behörden zusammenzuarbeiten, indem Investitionsaktionspläne standardisiert und die Projektidentifizierung und -vorbereitung (Vorinvestitionsaktivitäten) beschleunigt werden.

Dominique Parravicini, Leiter Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung beim SECO, sprach über die Anerkennung der Bedeutung der Städte für die wirtschaftliche Entwicklung durch die Schweiz und deren Einfluss und Anfälligkeit gegenüber dem Klimawandel.

Herr Paravicini ist auch der Schweizer Gouverneur der Afrikanischen Entwicklungsbank.

„Nach der erfolgreichen Etablierung des African Cities Programme soll der Urban and Municipal Development Fund nun befähigt werden, seine wertvolle Unterstützung auf weitere Städte auf dem afrikanischen Kontinent auszudehnen. Das SECO erhöht damit seinen Beitrag um CHF 4,9 Mio. Ein Teil ist für Städte reserviert in Schwellenländern wie Ägypten, Ghana und Südafrika“, sagte Herr Paravicini.

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Der Schweizer Gouverneur der Afrikanischen Entwicklungsbank fügte hinzu: „Die Schweiz erwartet, dass ihr Beitrag eine katalytische Wirkung auf andere potenzielle Spender hat, um Spenden für den Fonds zu sammeln.“

Ramon López Pérez sagte, Spanien erkenne die wichtige Rolle an, die die Afrikanische Entwicklungsbankgruppe bei der Förderung des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts in Afrika spiele.

Herr Pérez ist Senior Adviser on Climate Finance im spanischen Ministerium für Wirtschaft und digitale Transformation.

„In Zeiten der Unsicherheit und trotz der derzeitigen Einschränkungen des zirkulären Haushalts nach außerordentlichen Ausgaben aufgrund der Reaktion auf die COVID-19-Pandemie unterstreicht dieser neue Beitrag die starke Unterstützung Spaniens für die Afrikanische Entwicklungsbank“, fügte Herr Pérez hinzu.

Der Erklärung zufolge wird Afrika voraussichtlich die weltweit schnellste städtische Wachstumsrate von jährlich rund 3,2 Prozent erleben.

Bis 2050 werden voraussichtlich etwa 1,5 Milliarden Menschen in den Städten Afrikas leben und zusätzlich 900 Millionen Stadtbewohner.

(naja)

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