Russland flehe Indien an, dabei zu helfen, eine finanzielle schwarze Liste zu vermeiden, hieß es in einem Bericht, in dem gewarnt wurde, dass Öl- und Waffengeschäfte gefährdet seien

Russland flehe Indien an, dabei zu helfen, eine finanzielle schwarze Liste zu vermeiden, hieß es in einem Bericht, in dem gewarnt wurde, dass Öl- und Waffengeschäfte gefährdet seien

Der russische Präsident Wladimir Putin und der indische Premierminister Narendra Modi.Sergey Bobylev/Reuters

  • Russland könnte im Juni von der Financial Action Task Force auf die schwarze Liste gesetzt werden.

  • Um dies zu verhindern, übt Moskau Druck auf Indien aus, dabei zu helfen, die Blacklist-Bemühungen zu vereiteln, berichtete Bloomberg.

  • Russland hat Indien darüber informiert, dass große Energie- und Waffengeschäfte gefährdet seien.

Russland bittet Indien um Unterstützung, um nicht auf eine schwarze Liste zu gelangen, die Moskau noch weiter von der globalen Finanzwelt isolieren würde. Bloomberg berichtete.

Der Druck steigt, während sich die Financial Action Task Force – eine zwischenstaatliche Gruppe, die sich auf die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung konzentriert – auf ein Treffen im Juni vorbereitet, bei dem die Mitglieder Beschränkungen gegenüber Russland umsetzen könnten.

Obwohl Russland durch seinen Einmarsch in die Ukraine bereits zum am stärksten sanktionierten Land der Welt geworden ist, würde seine Aufnahme auf die schwarze Liste der Financial Action Task Force (FATF) Moskau in die gleiche Kategorie wie Nordkorea, Iran und Myanmar einordnen.

Wenn Russland auf die schwarze Liste gesetzt wird, müssen FATF-Mitglieder, Banken, Investmentfirmen und Zahlungsabwickler zusätzliche Sorgfaltsprüfungen durchführen und könnten laut Bloomberg sogar Gegenmaßnahmen ergreifen.

Nachdem Russland im Februar von der FATF suspendiert wurde, drängt es andere Länder wie Indien, dabei zu helfen, die Bemühungen zur schwarzen Liste zu vereiteln.

Der Kreml warnte Indien, dass Verteidigungs-, Energie- und Transportabkommen zwischen den beiden Ländern durch diese Bezeichnung gefährdet wären.

Dazu gehören Waffenexporte, die Zusammenarbeit zwischen den Ölkonzernen Rosneft und Nayara Energy Limited sowie die Entwicklung eines Eisenbahnkorridors. Russland ist der größte Lieferzweig Indiens und hat sich im vergangenen Jahr zu einem wichtigen Öllieferanten entwickelt.

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Russland sagte auch, dass selbst die Aufnahme in die „Graue Liste“ der FATF – eine weniger riskante Maßnahme – die Geschäfte immer noch gefährden würde.

Quellen teilten Bloomberg mit, dass Moskau davon ausgeht, dass Indien innerhalb der FATF über eine „besondere Glaubwürdigkeit“ verfügt, die genutzt werden sollte, sich aber auch an andere Regierungen gewandt hat, um ähnliche Unterstützung zu erhalten. Mittlerweile hat die Ukraine die schwarze Liste verteidigt, ist aber selbst kein Mitglied.

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