Die Schweiz erlebt einen Migrationsboom: Die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt steigt

Die Schweiz erlebt einen Migrationsboom: Die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt steigt

Elisabeth Böhm Schneider, rechts, spricht am Donnerstag, 30. November 2023, mit Major Tesfaye, einem Mitarbeiter der Werkstatt Liechtblick, einem Flüchtlingsintegrationszentrum für Flüchtlinge.

Keystone/© Keystone/Michael Buholzer

Die Zuwanderung in die Schweiz hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. 98.851 Menschen wanderten mehr als Einwanderer ein. Nach Angaben der Bundesregierung ist der Wanderungssaldo im Vergleich zum Jahr 2022 um 11,8 % gestiegen, was vor allem auf eine höhere Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen ist. Ende 2023 lebten rund 2,3 Millionen Ausländerinnen und Ausländer dauerhaft in der Schweiz.

Die Zuwanderung in die ausländische ständige Wohnbevölkerung habe im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 19.118 Personen auf 181.553 zugenommen, teilte das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag mit. Mittlerweile sind 75.291 ausländische Einwohner mit ständigem Wohnsitz abgewandert, 1.555 mehr als im Jahr 2022.

Von den 181.553 Personen, die letztes Jahr in die Schweiz eingewandert sind, stammten 71,9 % aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union (EU) oder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), der die Schweiz angehört. Die Zuwanderung aus der EU und der EFTA stieg um 14,1 % auf 130.483 Personen. Drittstaatsangehörige verzeichneten einen Anstieg um 6,3 % auf 51.070 Personen.

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Ende 2023 lebten 1.540.798 EU-/EFTA-Staatsangehörige und 772.419 Drittstaatsangehörige dauerhaft in der Schweiz. Insgesamt beträgt diese Zahl 2.313.217 Ausländer. Die Nettomigration wird als Differenz zwischen Abwanderung und Abwanderung einschließlich statistischer Korrekturen berechnet.

Italien und Deutschland liegen an der Spitze

Mit 342.454 Personen bleiben Italiener die größte ausländische Bevölkerungsgruppe in der Schweiz, gefolgt von Deutschen (326.033 Personen), Portugiesen (260.462 Personen) und Franzosen (165.684 Personen). Im vergangenen Jahr wurden 41.073 Ausländer eingebürgert.

Über 15 Jahre hinweg werden bis Ende 2023 rund 44 % aller Personen, die 2009 in die Schweiz eingereist sind, die Schweiz wieder verlassen haben. Betrachtet man nur EU/EFTA-Bürger, liegt dieser Wert mit 48 % etwas höher.

Ende 2023 hatten 15 % der im Jahr 2009 aufgenommenen Personen die Schweizer Staatsbürgerschaft erworben, 33 % davon verfügten über eine unbefristete Aufenthaltsbewilligung.

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