Deutschland und die Schweiz nehmen mutmaßliche IS-Sympathisanten fest

Staatsanwälte beider Länder teilten am Dienstag mit, dass vier mutmaßliche Mitglieder oder Sympathisanten des IS in Deutschland und der Schweiz bei einer grenzüberschreitenden Operation festgenommen worden seien.

Die nationalen Schweizer Behörden sagten, drei Personen seien in den Kantonen Zürich, Sankt Gallen und Luzern festgenommen worden, und fügten hinzu, dass sieben weitere Durchsuchungen durchgeführt worden seien.

Den Angeklagten, deren Identität nicht bekannt gegeben wurde, wird vorgeworfen, „an der verbotenen Organisation (ISIS) beteiligt zu sein oder sie zu unterstützen“.

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Die Bundesanwaltschaft in Deutschland sagte, ein Mann sei in der Westernstadt Römerberg festgenommen worden.

Bekannt als Alim N. , „Es besteht der dringende Verdacht, einen schweren gewalttätigen Anschlag vorbereitet zu haben, der die Staatssicherheit gefährdet, und einer ausländischen Terrororganisation anzugehören.“

Er soll im September 2020 versucht haben, von Deutschland über die Türkei nach Syrien zu reisen.

„Der Verdächtige wollte sich in Syrien der ausländischen Terrororganisation (IS) anschließen, eine militärische Ausbildung erhalten und sich dann an Kampfhandlungen oder Terroranschlägen beteiligen“, heißt es in einer Mitteilung der Bundesanwaltschaft.

Aber Ali N. Er konnte Syrien aus unklaren Gründen nicht erreichen und kehrte nach Deutschland zurück.

Die Staatsanwaltschaft sagte: „Spätestens im April 2021 schloss er sich dem IS in Deutschland an und führte großangelegte Propagandaaktivitäten für die Organisation durch.“

Zu seinen Aufgaben gehörte es, „offizielle Texte, Videos und Audiobotschaften des IS aus dem Arabischen ins Deutsche zu übersetzen und auf verschiedenen Telegram-Kanälen im deutschsprachigen Raum zu verbreiten“.

„ISIS betrachtet solche Aktivitäten als direkte Teilnahme am gewalttätigen Dschihad“, fügte sie hinzu.

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Es wird auch angenommen, dass der Verdächtige Ende 2021 an einem Telefongespräch mit ISIS-Führern teilgenommen hat, um „seine Zuverlässigkeit zu überprüfen“, bevor er in „ISIS-Operationsgebiete“ reiste.

Aber ein weiterer „Versuch“, Syrien im Januar 2022 zu erreichen, „scheiterte erneut“.

Es sollte vertreten werden durch Alim N. Am Dienstag zuvor soll ein Bundesrichter entscheiden, ob er festgenommen wird oder nicht.

Mehr als ein Drittel von ihnen ist inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt, mindestens 270 wurden im Irak oder in Syrien getötet.

Laut Geheimdienstbericht 2021 wird in beiden Ländern derzeit eine „niedrige dreistellige Zahl“ festgehalten.

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