Deutschland, Österreich und die Schweiz sind die größten Quellmärkte für den Israel-Tourismus

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind die größten Quellmärkte für den Israel-Tourismus

Freitag, 8. März 2024

Lesezeit: 2 Protokoll

In einem wichtigen Schritt zur Wiederbelebung des Tourismus richtete der israelische Tourismusminister Haim Katz einen überzeugenden Appell an internationale Reisende und versicherte ihnen, dass Israel ein sicherer und einladender Charakter sei. Diese Bestätigung erfolgte im Rahmen einer Pressekonferenz auf der ITB Berlin, bei der Minister Katz sein Engagement für die Wiederbelebung des Tourismussektors des Landes bekräftigte und insbesondere die Bundesregierung aufforderte, die vom deutschen Außenministerium ausgesprochenen Reisewarnungen für Israel zu überdenken.

Minister Katz betonte das Engagement Israels für die Besuchersicherheit und verwies auf die kürzlich bereitgestellten Unterkünfte für 150.000 Einwohner, die nach den Angriffen aus dem Grenzgebiet des Gazastreifens evakuiert wurden. Diese Bewohner wurden in Touristenhotels untergebracht, was das Vertrauen der Regierung in die Sicherheit dieser Orte zeigt. Katz wies darauf hin, dass diese Maßnahme nicht in Betracht gezogen worden wäre, wenn Zweifel an der Sicherheit des Hotels bestünden. Seitdem sind etwa 80 % der Vertriebenen in ihre Häuser zurückgekehrt, was ein weiteres Zeichen für die Rückkehr der Stabilität in der Region ist.

Israel ist traditionell ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, da diese Länder bei der Zahl der Besucher Israels führend sind. Ksenia Kobyakov, Direktorin des Tourismusbüros der israelischen Regierung, veröffentlichte Statistiken, die ein Bild der israelischen Tourismuslandschaft vor und nach der Pandemie zeichnen. Im Jahr 2019 empfing Israel 402.000 Besucher aus diesen Ländern, eine Zahl, die aufgrund der durch die Pandemie verursachten weltweiten Reiseunterbrechungen im Jahr 2022 auf 207.500 zurückging. Das Jahr 2023 begann mit 213.302 Besuchern vielversprechend, bis der Tourismus nach den Ereignissen vom 7. Oktober stark beeinträchtigt wurde.

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Vor der Pandemie verzeichnete Israel einen Zustrom von 13.000 Touristen pro Tag, eine Zahl, die am Tag nach den Anschlägen im Oktober auf 23 sank. Jüngste Zahlen zeigen jedoch eine allmähliche Erholung, wobei die Zahl der täglichen Ankünfte zwischen 2.700 und 3.400 schwankt. Kobyakov zeigte sich optimistisch für die Zukunft und hoffte auf einen stetigen Anstieg auf etwa 9.000 bis 10.000 Besucher pro Tag.

Bei diesem Bemühen, den Tourismus in Israel anzukurbeln, geht es nicht nur um Zahlen, es ist ein Beweis für das reiche kulturelle und historische Erbe des Landes und lädt Besucher ein, seine vielfältigen Landschaften und Geschichten zu erkunden. Mit strengen Sicherheitsmaßnahmen und einem herzlichen Empfang für internationale Besucher möchte Israel seine Position als wichtiges Reiseziel für Kultur- und Geschichtstourismus wiedererlangen.

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