Am Flughafen Bern ist der grösste «Outdoor»-Solarpark der Schweiz geplant

Das Projekt «BelpmoosSolar» am Flughafen Bern soll ab 2026 Strom für bis zu 15’000 Haushalte produzieren. Simon Bradley (swissinfo)

Am Flughafen Bern ist ein riesiger Solarpark – das entspricht 35 Fussballfeldern – geplant, der ab 2026 Strom für bis zu 15’000 Haushalte produzieren soll.


Dieser Inhalt wurde am 13. Januar 2023 – 15:01 veröffentlicht

srf/sb

Die Flughafen Bern AG und das Energieunternehmen BKW haben sich zusammengeschlossen, um das Projekt «BelpmoosSolar» zu lancieren. Sie wollen auf einem Drittel der Fläche des Flughafens Bern, rund 25 Hektar, Solarpanels installieren, um jährlich bis zu 35 Gigawattstunden Strom zu erzeugen, der geteilt wird Pressemitteilung externer LinkEr sagteexterner Link Freitag. Etwa 30 % des Stroms werden im Winter erzeugt.

Das Projekt „BelpmoosSolar“ ist ein Wegweiser durch die Region Mittelland [of Switzerland] Es verfügt über geeignete Standorte für große Solarkraftwerke im Freien, die in einem bereits besiedelten Gebiet in der Nähe von Wohn- und Gewerbezentren große Mengen Strom erzeugen können.

Die Kosten des Projekts werden voraussichtlich rund 30 Millionen Schweizer Franken (32,24 Millionen US-Dollar) betragen. Für den Vorschlag ist noch eine förmliche Planfeststellungsbewilligung erforderlich.

Bern ist nicht der erste Flughafen, der plant, seine Flächen zur Stromerzeugung mit Sonnenenergie zu nutzen. Der Flughafen Wien verfügt bereits über eine Außenanlage ähnlicher Größe.

Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-Kohlendioxidemissionen zu erreichen. Solarenergie ist einer der wichtigsten Pfeiler dieser Strategie. Erneuerbare Energien müssen den wachsenden Strombedarf decken. Die Behörden wollen bis 2050 jährlich 34 TWh Solarstrom (2,6 TWh Erzeugung im Jahr 2020).

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Die Installation von Modulen auf Dächern und Fassaden bestehender Gebäude in der Schweiz bietet mehr als genug Potenzial, um den wachsenden Bedarf an Solarenergie zu decken – zumindest auf dem Papier. Sie können 50 TWh bzw. 17 TWh einsparen, sagt das Bundesamt für Energie. Aber die Regierung ermutigt Kantone und Unternehmen, andere ergänzende Massnahmen wie Solarmodule auf Autobahnen, in den Bergen und auf anderen Freiflächen zu prüfen.



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