So teilt man Viren und Bakterien

Von NSZ Redaktion


Montag, 17. Februar 2020 13:34

In Bern wechseln 45 Prozent ihre aktuelle Bürste nur alle drei bis sechs Monate gegen eine neue. Foto: pixabay


Welche Zahnbürste schont das Zahnfleisch optimal? Wie putzt man seine Zähne korrekt? Und sind manuelle oder elektrische Zahnbürsten besser? Eine Befragung des Kosmetikunternehmens Swissdent in Baden und Bern zeigt auf, wie Zähne gereinigt werden.

Es ist schon fast eine Glaubensfrage, ob man seine Zähne manuell oder elektrisch putzen soll. Eine Befragung des Schweizer Unternehmens Swissdent Cosmetics AG bei je 1000 Patienten im «zahnarztzentrum.ch» in Bern und Baden zeigt, dass die manuelle Reinigung keinesfalls ein Auslaufmodell ist. So vertrauen die Aargauer zu 48 Prozent auf die manuelle Zahnbürste. Bei den Bernern sind es gar 51 Prozent. «Das ist ein erfreuliches Ergebnis», sagt Dr. med. dent. Vaclav Velkoborsky, Gründer der Swissdent Cosmetics AG, die innovative Zahnpflegeprodukte entwickelt.

Denn: «Manuelles Putzen vermindert das Risiko von Zahnfleischverletzungen. Dies gilt vor allem für Bürsten mit konkavem Borstenfeld, also Borstenfeld in Löffel-Form, das sich optimal an die konvexen Konturen des Zahnes anpasst.» Die von Swissdent patentierte konkave Zahnbürste ist preisgekrönt und zeichnet sich neben der Löffelform mit kleinem Bürstenkopf aus, um auch schwierige Stellen im Mund zu erreichen.

Wie die Befragung zeigt, wird neben der Schonung des Zahnfleisches besonders die gute Erreichbarkeit bis in den hintersten Mundhöhlenwinkel gelobt (39% Baden, 44% Bern). Beim Thema Kauf der richtigen Zahnbürste vertrauen sowohl Berner (46%) als auch Aargauer (49%) auf den Rat des Zahnarztes.

Fleissiger Wechsel der Zahnbürste? Von wegen!

Was den regelmässigen Wechsel der Zahnbürste anbelangt, hören die Befragten jedoch weniger auf den Zahnarzt: In Bern wechseln 45 Prozent ihre aktuelle Bürste nur alle drei bis sechs Monate gegen eine neue. Im Aargau benutzen gar 59 Prozent ihre Zahnbürste während drei bis sechs Monaten. Dazu Dr. med. dent. Vaclav Velkoborsky: «Ich empfehle, alle zwei Monate die Zahnbürste zu wechseln. Klar kann die gleiche Bürste auch mal drei Monate benutzt werden, aber danach ist sie definitiv verbraucht und unhygienisch.»

Eher unhygienisch mutet auch die Aussage der Berner an, wonach sie ihre Zahnbürste auch schon geteilt haben (8%). Die Aargauer sind hier mit 3% sehr viel zurückhaltender. «Es kann ja mal sein, dass man zur Not seine Zahnbürste teilt. Aber es liegt natürlich auf der Hand, dass man damit auch die eigenen Viren und Bakterien teilt», gibt Dr. Velkoborsky zu bedenken.


Swissdent Cosmetics AG wurde im Jahr 2007 vom Schweizer Zahnarzt Dr. med. dent. Vaclav Velkoborsky gegründet. Auf Anfrage seiner Patienten begann er eine aufhellende und trotzdem schonende Zahnpasta für den täglichen Gebrauch zu entwickeln, die unabhängig von den Herstellungskosten und nach modernstem Wissensstand nur das Beste vom Besten enthalten sollte. Entstanden ist dabei SWISSDENT EXTREME, eine schonende, mineralisierende und doch aufhellende Zahnpasta mit einer neuartigen Zusammensetzung, die er patentieren liess. Es kamen über die Jahre mehrere innovative Erfindungen im «Whitening-Bereich» dazu sowie die patentierten Zahnbürsten SWISSDENT PROFI.


In Bern wechseln 45 Prozent ihre aktuelle Bürste nur alle drei bis sechs Monate gegen eine neue. Foto: Swissdent